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Im Jahr 2025 führten wir mehrere Bildungsprojekte mit Schüler*innen zum Thema Fairer Handel, Kleidung und nachhaltiger Konsum an unterschiedlichen Lernorten in Thüringen durch. Die Projekttage und Workshops fanden unter anderem in Schmalkalden, Schöndorf, Saalfeld, Weimar sowie im Weltladen Locodemu in Sömmerda statt.
Ziel aller Formate war es, Kinder und Jugendliche altersgerecht für die sozialen und ökologischen Auswirkungen der globalen Modeindustrie zu sensibilisieren und sie zu einem bewussteren Umgang mit Kleidung zu ermutigen. Ausgangspunkt war häufig das eigene Lieblingskleidungsstück, das gemeinsam hinsichtlich Material, Herkunft und Produktionsbedingungen untersucht wurde. Anhand der Reise eines Kleidungsstücks vom Baumwollfeld bis in den Laden wurden globale Zusammenhänge anschaulich vermittelt.
Die Projekte setzten auf spielerische, interaktive und praxisnahe Methoden: Würfel- und Rollenspiele, kurze Filmsequenzen, Gruppenarbeiten, World-Café-Formate sowie kreative und handwerkliche Elemente wie Handweben ermöglichten einen lebendigen Zugang zum Thema. In weiterführenden Workshops lag der Fokus zudem auf Fast Fashion vs. Slow Fashion und der Entwicklung konkreter Handlungsmöglichkeiten – sowohl im eigenen Alltag als auch im schulischen Umfeld, etwa durch Projektideen, Slow Fashion Guides oder Kleidertauschkonzepte.
Durch die Kombination aus Wissensvermittlung, Reflexion und praktischem Tun wurde das Bewusstsein für faire Arbeitsbedingungen, Ressourcenschonung und einen wertschätzenden Umgang mit Kleidung nachhaltig gestärkt.